Am letzten Januarwochenende haben drei junge Degenfechterinnen und zwei Fechter der TSF erfolgreich um Punkte für die Württembergische Rangliste in Heidenheim gekämpft. Als jüngste der Ditzinger Nachwuchsfechter erzielte Anna Gürocak (2012) bei ihrer ersten Turnierteilnahme beim 41. Heidenheimer Mini Marathon den 6. Platz in der Altersklasse U11 und musste sich in der Direktausscheidung der letzten Acht der am Ende zweitplatzierten Anna Ferigo (TSG Reutlingen) geschlagen geben. Gewinnerin des Turnieres wurde Luana Eltarov (TSV Laupheim), Bronze ging an Anna Konyukh (Düsseldorfer FV). U13-Fechterin Kristina Schwahn (2010) trat gleich zweimal an: In ihrer Alterklasse konnte sie Platz 5 belegen und verpasste nur ganz knapp den Einzug ins Halbfinale, bei den U15-Damen erzielte sie Platz 16. Ihre Teamkollegin Viktoria Nikiforov (2009) erreichte Platz 7, nachdem ihr ebenfalls nur ein Treffer für die Runde der letzten vier Fechterinnen fehlte. Die Platzierungen 1-3 bei den U13-Damen gingen an drei Fechterinnen aus Heidenheim: Sophie Werner, Elisabeth Herz und Elena Slobozian. Die Medaillen der U15 Degenfechterinnen erkämpften sich Anna Sünderhauf (Gold; Heidenheimer SB), Celina Ganz (Silber; TSV Pliezhausen) und Katie Busch (Bronze; Heidenheimer SB).

Bei den U15-Herren traten gleich 47 Degenfechter an. Dem an diesem Tag besten Fechter der TSF Ditzingen, Jannek Buchholtz (2008), fehlte nur ein Treffer für den Einzug unter die letzten 8. Er konnte sich am Ende über einen guten 10. Platz freuen. Matteo Zucchini (2009) startete schon unglücklich in der Vor- und Zwischenrunde und verlor sein 32er Gefecht gegen den späteren Zweiten. Am Ende stand für ihn Platz 30. Rudy Hummel (TSV Pliezhausen) gewann Gold, Sonnwin Huidi Franz Silber (Rastatter TV) und Bronze ging an Lucas Idler (SV Böblingen).

 

Für Valentin Rosenmayer könnte es derzeit kaum besser laufen. Beim Berndt-Peltzer-Gedächtnisturnier in Tauberbischofsheim Ende Januar hat der 18jährige Degenfechter der TSF Ditzingen den zweiten Platz errungen. Mit weiteren 14 Punkten für die deutsche Rangliste liegt er nach diesem Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes nun auf dem fünften Platz in der Juniorenrangliste. Schon in der Vorrunde und Zwischenrunde untermauerte Valentin seine starke Form. Konzentriert focht er sich bis ins Finale, wo er sich lediglich Ole Petersen vom FC Leipzig mit 13:15 geschlagen geben musste. Dritte wurden Kaloyan Ryapov, Eintracht Frankfurt, und Jakob Stange, Fechtzentrum Solingen. Für die TSF Ditzingen waren im Fechtzentrum in Tauberbischofsheim auch Ben Szalay und Samuel Hochwald im Herrendegen am Start. Ben Szalay beendete das Turnier auf Platz 42. Samuel Hochwald erreichter als jüngster U20 Jahrgang Platz 59. Am Sonntag vertrat die Ungarin Luca Komma als einzige Starterin die Ditzinger U20 Damendegenfechterinnen und beendete das Turnier auf dem 60. Platz.

Das Ditzinger Herrendegen Team hat am vergangenen Samstag die dritte Runde des Deutschlandpokals erreicht. Nach einem Freilos in der ersten Runde erfochten sich die drei U20 Fechter Valentin Rosenmayer, Ben Szalay und Samuel Hochwald vor heimischem Publikum einen 45:37 Sieg gegen das Team von Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter Herren traten mit Jann-Rouven Schmitt, Hannes Rumetsch, Riccardo Reining und Christoph Schulz an. Nach einem ausgeglichenen ersten Gefecht gingen die Ditzinger Fechter schnell und deutlich mit zeitweise neun Treffern in Führung. Die Frankfurter Degenfechter konnten trotz ihres Einsatzes und eines Wechsels im Verlauf der neun 3-Minuten-Gefechte auf fünf Treffer nur noch auf lediglich drei Treffer verkürzen. Die Ditzinger Degenherren bauten ihre Führung in der Schlusspaarung auf sieben Treffer aus und siegten verdient. Das Freilos erhielt die Ditzinger Mannschaft aufgrund ihres sechsten Platzes im Finale des Deutschlandpokals im saarländischen Wadern in der vergangenen Saison.

Der Deutschlandpokal ist ein Breitensportturnier des Deutschen Fechterbundes. Die Teams dürfen nur Fechter nominieren, die in der laufenden Saison und den vergangenen zwei Jahren nicht Mitglied eines Leistungskaders waren. Dennoch waren die Mannschaften auf Ditzinger wie auf Frankfurter Seite hochklassig besetzt. Der 17jährige Frankfurter Jann-Rouven Schmitt war im vergangenen Jahr für Deutschland bei der Kadetten Weltmeisterschaft (U17) in Dubai am Start. Der für Ditzingen startende Rutesheimer Abiturient Valentin Rosenmayer hat sich in dieser Saison für den U20 Weltcup qualifiziert und gute Platzierungen bei den Wettbewerben in Riga, Lettland, sowie im griechischen Heraklion erzielt.

 

Am 17.12.22 haben fünf unserer  Anfänger die Turnierreifeprüfung in Böblingen abgelegt und souverän bestanden. Drei haben im schriftlichen Teil die maximal mögliche Punktzahl von 75 erreicht, zwei hatten 74 Punkte. Da hat sogar die Prüferin Heidrun Bubeck gestaunt und unsere Prüflinge namentlich gelobt. Zu recht strahlen sie bei der Übergabe  der Fechtpässe:

Tom Scheuerle, Olivier Marczak, Clara Langguth, Anna Gürocak und Nelly Shapira (v.l.). Jakob Heckeler war leider verhindert, nachdem der Termin um eine Woche verschoben werden musste. Für ihn und die nächsten Prüflinge werden wir einen neuen Termin planen.

Der Ditzinger Degenfechter Valtentin Rosenmayer war Mitte November erstmals beim U20 Weltcup in der lettischen Hauptstadt Riga am Start. Der 18jährige Abiturient konnte sich dank konstant guter Platzierungen in den vorausgegangenen Qualitfikationsturnieren mit dem elften Platz auf der deutschen U20 Rangliste einen Startplatz sichern. Sein bislang größtes internationales Turnier beendete Valentin auf Platz 103. Insgesamt waren 265 Fechter am Start.

Valentin Rosenmayer trat die Reise ohne Cheftrainer Zoltán Szegedi an, der zuhause blieb, um die U13- und U15 Fechter zu coachen und das Reisebudget der Abteilung zugunsten kostspieliger Turnierteilnahmen seiner Nachwuchsfechter zu schonen. Betreut wurde Valentin in Riga vom ehemaligen Ditzinger Fechttrainer Laszlo Kovacs, der mit dem ungarischen Herrendegen-Team nach Riga gekommen war. Beide kennen sich noch aus der gemeinsamen Ditzinger Zeit und den Trainingslagern der Ditzinger Fechter im ungarischen Olympiastützpunkt Tata in den letzten Jahren. Ein großer Dank geht an Laszlo, der die Ditzinger Nachwuchsfechter regelmäßig auch als privater Gastgeber bei Turnierteilnahmen in Ungarn unterstützt hat, um die Reisekasse der Abteilung nicht zu sehr zu strapazieren.

Die Fechtabteilung freut sich über finanzielle Unterstützung, die den erfolgreichen Nachwuchsfechterinnen und -fechtern die Teilnahme an hochklassigen internationalen Turnieren ermöglicht. Die Abteilung freut sich über Spender und neue Mitglieder im Förderverein der Fechtabteilung der TSF Dtizingen e.V.. Auch für Sponsoren haben die Fechter noch viel Werbefläche im Angebot und können den Namen interessierter Unternehmen weit über die Region hinaus tragen. Kontakt über www.fechten-ditzingen.de.

Foto: Laszlo Kovacs

Beim 14.Neckar-Schönbuch Cup in Pliezhausen haben die Ditzinger Fechter gute Leistungen gezeigt:

Die U13-Fechterin Nele Klaus erzielt einen hervorragenden Platz 3 und muss sich erst im Halbfinale der späteren 2. Sophia Werner (Heidenheimer SB) geschlagen geben. Vereinskollegin Viktoria Nikiforov (U15) verpasst den Einzug unter die letzten 8 Fechterinnen und belegt am Ende Platz 9. Weitere Ditzinger Fechterinnen Maike Amler (U15) und Kristina Schwahn (noch U13) erzielen Plätze 14 und 19.

Bei den U15-Herren belegt Jannek Buchholtz (U15) verdient nach spannenden Gefechten Platz 8 und wird erst von Rudy Hummel (TSV Pliezhausen), dem späteren Turnier-Zweiten, vom Einzug ins Halbfinale  gestoppt. Matteo Zucchini verliert sein letztes Gefecht knapp mit 14:15 und verfehlt denkbar knapp den Einzug unter die letzten 8 um einen Punkt (Platz 11). Matti Fröber (U13) erkämpt sich Platz 12 und feiert seine Premiere als Obmann beim U15-Turnier der Damen.

Samuel Hochwald meldet sich zurück

Platz 7 für den Ditzinger bei deutschen Titelkämpfen

Ditzingen/Rüsselsheim/17.05.2022. Mit einem 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften hat Samuel Hochwald wieder Anspruch auf einen Platz unter den besten U 17 Degenfechtern angemeldet. Eine überraschende Straffung im Turnierzeitplan zerstört dagegen die Medaillenhoffnungen von Annika Amler.

Mit dem 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Rüsselsheim meldete sich der Korntaler Samuel Hochwald eindrucksvoll in der Altersklasse U 17 zurück und unterstreicht, dass er vor Corona zu den hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchsdegenfechtern zählte. Die erste Turniersaison nach der zweijährigen Pandemiepause verlief für den TSF-Fechter durchwachsen. Nach einer guten Vorrunde kämpfte sich Samuel Hochwald konzentriert bis ins Viertelfinale vor. Erst dort musste sich der 17jährige dem späteren Deutschen Meister Bertil Petersen (TH SV Einheit Altenburg) mit 7:15 geschlagen geben. Der zwei Jahre jüngere Ditzinger Colten Willers bestätigte ebenfalls seine gute Form und wurde im Feld der 106 Fechter mit einem 32. Platz belohnt. Der Ditzinger Cheftrainer Zoltán Szegedi lobte seinen Herrendegennachwuchs im Anschluss für das sehr gute Abschneiden: „Beide haben sehr konzentriert und diszipliniert gefochten.“ Die Platzierung von Samuel aufgrund der Niederlage gegen den späteren Turniersieger sei ein sehr gutes Ergebnis. Deutscher Vizemeister wurde Ole Petersen (TH SV Einheit Altenburg), Bronze ging an Moritz Glaser (FC Kassel) und Jakob Stange (Fechtzentrum Solingen).

Im Damendegen machte sich Annika Amler als Zweitplatzierte der deutschen Rangliste begründete Medaillenhoffnungen. Am Ende stand Platz 11 für die Fechterin im NK2 Nachwuchskader des Deutschen Fechterbundes. „Annika hatte unglaubliches Pech, dass sie nach einer sehr unbequemen Gegnerin und einem Gefecht über die volle Länge von dreimal drei Minuten im 32er K.o. unerwartet ohne Pause ins nächste Gefecht geschickt wurde“, bedauerte Trainer Zoltàn Szegedi. Gegen die spätere Vizemeisterin Philine Kaltenbach (SV Waldkirch) unterlag sie nach einem hektischen Hallenwechsel und der spontanen Straffung des Zeitplans durch den Veranstalter mit 12:15 Treffern. Deutsche Meisterin wurde Eva Steffens (Heidelberger FC/TSG Rohrbach), Bronze holten Lea Marie Stumpf (OFC Bonn) und Maria Isabella Jacobs Leon (OSC Berlin). Der Ditzinger Trainer bedauert die verpasste Medaille, verspricht der 16jährigen Fechterin aber, dass solche Situationen, die man einfach nicht trainieren könne, eine gute Vorbereitung für anstehenden drei Jahre bei den Junioren seien. Die Ditzinger Fechterinnen Clara Szalay und Emilie Frahm belegten die Plätze 44 und 46. Ihnen fehle noch ein wenig die mentale Stärke und Konzentration beim Fechten. Dann könnten auch sie sich in der kommenden Saison weiter vorne platzieren, ist der Ditzinger Fechttrainer überzeugt.

Im Damendegen traten die Ditzinger U 17 Fechterinnen am zweiten Tag im Mannschaftswettbewerb an und erfochten sich den 9. Platz. In der Besetzung Annika Amler, Clara Szalay, Dan Kleuker und Luca Komma zeigten sich die Ditzingerinnen im ersten K.o.-Gefecht kämpferisch und unterlagen unerwartet knapp gegen die Fechterinnen vom OSC Berlin mit 41:43. Die anschließenden Platzierungsgefechte gegen die Startgemeinschaft Kaufbeuren/TV München und den FC Leipzig entschieden die Ditzinger Fechterinnen mit 45:38 und 45:29 Treffern jeweils klar für sich. Den Titel gewann das Team des Fechtzentrums Solingen vor dem Heidenheimer SB.

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Samuel Hochwald…

Die Degenherren der TSF Ditzingen haben beim Deutschlandpokal der Fechter Anfang Juni im saarländischen Wadern das Finale auf dem sechsten Platz Platz beendet. Schon die Teilnahme am Finale war erfreulich, denn die Ditzinger schickten mit Valentin Rosenmayer, Ben Szalay und Ronald Shapiro ein sehr junges Team aus U 20 Fechtern in den Wettbewerb der besten Vereinsmannschaften in Deutschland. Zu Beginn des Wettbewerbs waren 93 Mannschaften mit Amateurfechtern am Start. Die besten fochten sich Runde um Runde ins Finale.

Auf Platz 7 gesetzt, mussten die Ditzinger Jungs bereits im ersten Kampf gegen die an Nummer 2 gesetzten Fechter der FG Segeberg eine 36:45 Niederlage einstecken. Anschließend bezwangen sie die Fechter vom Fechtzentrum Berlin mit 45:42. Erst im siebten von neun Gefechten konnte Ben Szalay hier den mittlerweile auf sieben Punkte angewachsenen Rückstand auf vier Punkte verringern. Danach drehte Valentin Rosenmayer mit überlegenen 9:2 Punkten gegen seinen Gegner das Blatt und schickte Ronald Shapiro mit drei Punkten Vorsprung ins letzte Gefecht, die dieser halten konnte. Den anschließenden Kampf um Platz fünf und sechs verloren die jungen Ditzinger Fechter mit 37:45. Cheftrainer Zoltán Szegedi lobte das Erreichen des Finales. “Man hat gesehen, dass gegen die älteren Fechter noch die Erfahrung fehlt, die im Fechtsport so wichtig ist”, erklärte der Coach. Bereit für die kommende Saison erwartet der Trainer aber weitere Erfolge aufgrund der zunehmende Reife seiner Fechter.

Der Deutschlandpokal ging in der Saison 2021/22 an den Aachener FC. Zweite wurden die FG Segeberg vor der TSG Reutlingen auf Platz 3.

Veteranen Team-EM Hamburg/ Deutsche Meisterschaften U 15 Reutlingen

Bruno Kachur und Silke Hargina versilbern Saison in Hamburg

Hamburg/Reutlingen/31.05.2022. Bruno Kachur und Silke Hargina gewinnen bei den Team Europameisterschaften der Veteranen in Hamburg jeweils Silber im Degen.

Die Ditzinger Fechter haben ihre Saison mit zwei Silbermedaillen bei den Europameisterschaften der Veteranen im Hamburg gekrönt. Am Sonntag konnte Bruno Kachur mit dem deutschen Herrendegen Team der Altersklasse ‚Grand Veterans‘ nach mehreren WM- und EM-Medaillen ein weiteres Mal nach Edelmetall greifen. Im Finale waren lediglich die Fechter aus Frankreich stärker und gewannen am Ende deutlich mit 45:35. Schon in der Vorrunde zeigten die Veteranen der Altersklassen Ü 60 und Ü 70 mit drei Siegen in drei Gefechten, dass mit ihnen auch in der Endrunde zu rechnen sei. Dort konnten sie nach einem Freilos direkt in die Runde der letzten acht Mannschaften einsteigen und Schweden mit 45:41 besiegen. Mit einem deutlichen 45:36 Sieg gegen Großbritannien im Halbfinale zogen der 72jährige Bruno Kachur und seine Teamkollegen Georg Schmidt-Thome, (Heidelberger FC), Frank-Helge Gerber (TK Hannover), Gerd Oswald (USC München), Achim Bellmann (TSV Bayer 04 Leverkusen) gegen Frankreich ins Finale ein.

„Wir hatten einen Super Mannschaftsgeist und das war wesentlich für diesen Erfolg“, berichtet der erfolgreichste und routinierteste Ditzinger Veteran auf internationalen Wettbewerben. „Für mich waren die Italiener, die später Bronze gewonnen haben, klare Favoriten. Die französischen Fechter waren aber so gut drauf, dass sie verdient gewonnen haben“, kommentiert Kachur das Ergebnis und gibt ehrlich zu, „deren jüngere Fechter haben uns schon deutlich unsere sportlichen Grenzen aufgezeigt.“

Ebenso erfolgreich war Silke Hargina. Die Fechterin gewann mit ihrem Team ‚Veterans‘, Fechterinnen der Altresklasse Ü 40 und Ü 50, ebenfalls in einem spannenden Finale Silber. Nur hauchdünn unterlagen die deutschen Damen im sogenannten Sudden Death bei Vorteil von Gegner Italien mit 43:44. Besonders hart traf es Silke Hargina, die das ganze Turnier über stark gefochten hatte, aber den Drei-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Gefecht gegen die herausragend starke Isabella Cargonini nicht halten konnte. Diese konnte gegen Hargina in der regulären Zeit neun Treffer setzen und den Losvorteil im Anschluss durch einen schnellen Treffer zum Sieg nutzen. In der Hauptrunde hatte das deutsche Team mit Silke Hargina, Judith Stiehl (SV Waldkirch), Bettina Fichtel (TSG Friesenheim), Kathrin Nicolai (Fechterring Hochwald) und  Karen Domeland (USC Magdeburg) erst Belgien mit 44:36, anschließend Frankreich mit einem 44:41 Sieg und im Halbfinale Großbritannien deutlich mit 45:43 besiegt. Dritte wurden die Fechterinnen aus Österreich.

Silke Hargina trainiert seit mehreren Jahren in Ditzingen bei Cheftrainer Zoltán Szegedi und engagiert sich in der Fechtabteilung der TSF Ditzingen. Jetzt konnte sich zum ersten Mal für eine Veteranen-EM qualifizieren. In der kommenden Saison wird die 41jährige, die bislang für die FS Pforzheim gestartet ist, für die Ditzinger Damendegenfechterinnen verstärken.

„Die zwei Silbermedaillen von Silka Hargina und Bruno Kachur freuen mich außerordentlich für die Ditzinger Fechter“, kommentiert Abteilungsleiter Dietmar Heise den Erfolg. „Gerade Bruno zeigt mit seinem Beitrag zum zweiten Platz seines Teams in der älteren Altersklasse der ‚Grand Veterans‘, dass unsere Fechter auch in sehr reifem Alter noch mit deutlich jüngeren Fechtern auf europäischem Spitzenniveau mithalten können“, freut sich Heise über den Erfolg und verweist darauf, dass sich das Ditzinger Herrendegen-Team in der Finalrunde zum Deutschlandpokals in eineinhalb Wochen im saarländischen Wadern antreten wird. Dieser Wettbewerb sei vergleichbar mit dem DFB-Pokal im Fußball, so Heise.

Weniger Glück hatten die U 15 Fechter am gleichen Turnierwochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Reutlingen. Medaillenhoffnung Colten Willers, der durch einen vierten Platz auf der deutschen U 15 Rangliste auf eine sehr gute Vorrundensetzung hoffen durfte, musste seine Teilnahme krankheitsbedingt absagen. Beste Ditzinger Nachwuchsfechter wurden die U 13 Fechterinnen Viktoria Nikoforov auf Platz 60 und Nele Klaus auf Platz 64. Maike Amler erwischte einen schlechten Tag und schied nach der Vorrunde bereits aus. Sie belegte Platz 77. Im Herrendegen vertrat Jennek Buchholtz die Ditzinger Farben. Er erreichte Platz 66.

Info: Die Teams der Veteranen auf den Europameisterschaften bestehen aus fünf Mitgliedern. Drei Mindestens zwei dieser Teammitglieder müssen aus dem älteren Jahrgang sein. Im Teamwettbewerb sind drei Fechter und ein Ersatzmann. Dabei muss jeweils einer der aktiven Fechter im Wettbewerb aus dem älteren Jahrgang sein. Das muss auch bei einer Auswechslung gewährleistet bleiben.

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Beitragsbild: Dr. Harald Lüders_DFB_220526_Veteranen EM_Hamburg (30).jpg:
V. l. Karen Dömeland, Bettina Fichtel, Silke Hargina, Judith Stihl und Kathrin Nicolai mit Coach Olaf Bautzen.

Dr. Harald Lüders_DFB_220526_Veteranen EM_Hamburg (37 Bruno).jpg:
Bruno Kachur, strahlender Gewinner der Silbermedaille.

Drei Nachwuchs-Degenfechter vom TSF Ditzingen haben sich für die U13 Deutsche Meisterschaften 2022 qualifiziert: Viktoria Nikiforov (Jahrgang 2009), Nele Klaus (2010) und Matteo Zucchini (2009) haben sich am Wochenende mit den jeweils 70 besten Fechterinnen und Fechtern Deutschlands in Heidenheim gemessen: Viktoria schaffte den Einzug unter die besten 16 und belegte am Ende einen sehr guten 13. Platz, ihre ein Jahr jüngere Vereinskameradin Nele schaffte es auf Platz 29. Über Medaillen konnten sich Alma Paulaeck (vom Fechtzentrum Berlin; Gold), Lilian-Fabienne Kolditz (Fechtzentrum Berlin; Silber) und Karla Voigt (FG Merseburger Raben ) / Maria Herz (Heidenheimer SB) (beide Bronze) freuen.

Matteo unterlag im KO knapp (8:10) dem späteren Vize-Deutsche Meister, verpasste den Einzug unter die besten 16 und belegte am Ende Platz 19. Plätze 1 bis 3 gingen an Zakharia Jouani (FC Grunewald), Rainald Kummer (Heidenheimer SB) und Franz Reineke (SSV Ettal) / Henning Weber (Lohausener SV).

Am 2. Tag traten 11 Herren-Teams mit jeweils vier Fechtern gegeneinander im Mannschaftswettbewerb an. Württemberg trat mit 2 Teams an. Team Württemberg 2 (bestehend aus Benjami Lukas Hikel (SV Böblingen), Julian Noel Saur, Julian Schwarz (beide Heidenheimer SB und Matteo Zucchini (TSF Ditzingen)) wuchs im Wettkampf über sich hinaus und erkämpfte sich den 3. Platz; Gold ging an Team Nordrhein, Silber an Team Sachsen. Team Württemberg belegte Platz 5.

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